Die richtigen Keywords für SEO Bayreuth finden

Das Herz jeder gelungenen Suchmaschinenoptimierung stellt die Suche nach dem passenden Keyword für Ihren Inhalt dar. Diesen Vorgang nennt man Keyword-Recherche. Lesen Sie im folgenden 6 praktische Tipps für diesen Prozess, von einer top SEO Agentur Deutschland. So erreichen Sie Ihre SEO-Ziele wie mehr Traffic, E-Commerce-Verkäufe oder Lead-Generierung

Tipp 1: Mit ausführlichem Brainstorming starten

Am Beginn jeder erfolgreichen Keyword-Recherche steht ein möglichst umfassendes Brainstorming. In diesem Schritt sammeln Sie so viele Ideen wie möglich. Dafür können Sie z. B. ein einfaches Tabellenprogramm wie Microsoft Excel oder Google Spreadsheets benutzen.

Beachten Sie dabei, dass den meisten Nutzern Ihre Marke und Ihr Markenname weniger bekannt sein dürften, als Ihnen. Wenn Sie sich auf die Perspektive Ihrer Kunden einlassen, werden thematische Suchanfragen beim Brainstorming den deutlich größeren Anteil einnehmen als Suchanfragen, die sich auf Ihre Brand beziehen. Es sei denn, Sie sind zufällig Coca-Cola oder Apple.

Im Idealfall betreiben Sie ein solches Brainstorming global und strukturiert für Ihre gesamte Webseite. In der Praxis ist das jedoch meistens nicht möglich. Dann sollten Sie es aber wenigstens für jede einzelne Unterseite durchführen.

Tipp 2: Was macht eigentlich die Konkurrenz?

Bei der Keyword-Recherche kann ein kleiner Blick über den Tellerrand nicht schaden. Schauen Sie sich wenigstens einmal links und rechts um und prüfen Sie, was Ihre Konkurrenz im Bereich SEO so macht. Die Überprüfung ihrer Suchergebnisse dient zum einen der Erweiterung Ihrer eigenen Brainstorming-Liste. Zum anderen können Sie aber hier auch bereits eine erste Bereinigung durchführen. Stellen Sie z. B. fest, dass zu einem Keyword wikipedia.de vorne rankt, ist unwahrscheinlich, dass Sie diese Position für sich erreichen. Mithilfe dieser Recherche finden Sie auch heraus, welche SEO Strategien Ihre Mitbewerber verfolgen.

Tipp 3: Synonyme finden und in der Liste ergänzen

Sie denken, Sie haben die richtige Formulierung für Ihr Thema schon gefunden? Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie sich irren. Denn viele Worte haben ganz ähnliche Entsprechungen. Man spricht von Synonymen. Nutzen Sie bei der Keyword-Recherche auf jeden Fall auch entsprechende Datenbanken wie z. B. openthesaurus.de. Die stehen Ihnen kostenfrei zur Verfügung und helfen Ihnen sicher, Ihre Liste noch einmal gehörig zu erweitern.

Tipp 4: Die richtigen Datenquellen anzapfen

Wie filtern Sie aus Ihrer wahrscheinlich unfassbar langen Ideen-Liste die besten Keywords heraus? Ganz einfach – Sie müssen die richtigen Datenquellen nutzen. Ansonsten würden Sie sich nur auf Ihr Bauchgefühl bei der Beurteilung von Suchvolumen und Konkurrenzsituation verlassen. Für datengetriebenes SEO sollten Sie diesen Schritt daher keinesfalls außen vor lassen.

Das beliebteste Tool zur Recherche ist hier der Keyword Planer, der in der SEA-Plattform Google Ads integriert ist. Der Vorteil: Die Zahlen kommen direkt von Google. Der Nachteil: Sie müssen auch Werbeanzeigen über Google Ads schalten, um dauerhaft von der Funktionalität zu profitieren. Alternativen gibt es glücklicherweise reichlich. Probieren Sie es zum Beispiel mit dem kostenlosen ubersuggest.io oder kostenpflichtigen Tools wie Sistrix.

Falls Sie bereits eine Webseite betreiben, kann auch die Google Search Console aufschlussreich sein. Allerdings finden Sie hier lediglich Daten zu Keywords, zu denen Sie bereits Impressionen erzeugt haben.

Zudem sollten Sie infrage kommende Keywords darauf prüfen, wie viele Suchergebnisse Google bereits zu ihnen geliefert. Wenn Sie z. B. “damen schuhe” suchen, erhalten Sie “ungefähr” 115.000.000 Ergebnisse. Der Suchbegriff ist nicht nur sehr allgemein, sondern der Suchmarkt ist hier wohl mehr als gesättigt. Finden Sie jedoch einen Begriff, der weniger als 6.000 oder wenigstens 25.000 Ergebnisse generiert, erhöht das Ihre Chancen auf ein gutes Ranking.

Tipp 5: Wichtige Keyword-Eigenschaften beachten

Bei der konkreten Formulierung eines Keywords sollten Sie folgende Eigenschaften beherzigen:

Groß- und Kleinschreibung ist nicht relevant.
Singular- und Plural-Varianten ein und desselben Keywords können erhebliche Unterschiede bei Suchvolumina und Konkurrenz bedeuten
Sonderzeichen sollten Sie vermeiden, Umlaute sind für deutsche Suchmaschinen wie google.de aber kein Problem
Flexionen sollten vermieden werden, können aber im SEO-Text durchaus genutzt werden, wenn andernfalls der Lesefluss gestört werden würde.

Tipp 6: Mit Keyword-Mapping häufige Fehler vermeiden

Wenn Sie nun fleißig los optimieren, sollten Sie 2 häufige Fehler vermeiden, die v. a. auf umfangreichen Webangebote anzutreffen sind: Keyword Kannibalisierung und doppelte Rankings. Keyword Kannibalisierung bedeutet, dass Sie mit einer URL zu mehreren Keywords ranken, die sich gegenseitig “auffressen” und Sie Sichtbarkeit kosten. Doppelte Rankings sind Keywords, zu denen Sie mit mehreren URLs platziert sind, was ebenfalls eine ineffiziente Nutzung Ihrer Inhalte darstellt.

Beides vermeiden Sie mit einer Keyword Map. In Ihr halten Sie übersichtlich fest, mit welcher URL Sie zu welchem Keyword ranken wollen.

Sie sehen also: Suchmaschinenoptimierung ist alles andere als ein Hexenwerk. Mit diesen 6 Tipps finden Sie sicher das passende Keyword für Ihren Inhalt.